Hochsensitiver Nachweis Borrelien-spezifischer T-Lymphozyten


Erhältlich über http://www.ganzimmun.de

Der neue, hochsensitive immunologische Elispot (Enzyme Linked Immunospot Assay) bietet die Möglichkeit, die Freisetzung von Zellbotenstoffen (Zytokine) nach einem spezifischen Antigenkontakt, wie z. B. durch Borrelien, zu erfassen. Hierdurch kann eine Borrelien-Infektion bereits in der Frühphase der Erkrankung zuverlässig diagnostiziert werden.



Methode
Der Elispot-Assay basiert auf dem Nachweis einer antigenspezifischen Zytokinsekretion durch reaktive Lymphozyten.
T-Lymphozyten werden durch ein interessierendes Antigen, z.B. von Borrelia spec., stimuliert. Führt dies zu einer antigenspezifischen Freisetzung von Zytokinen, werden diese durch monoklonale Antikörper, die den Boden des Reaktionsgefäßes irreversibel bedecken, gebunden und durch einen weiteren Sekundärantikörper sichtbar gemacht. Die Anzahl und Intensität der hierbei entstehenden Spots ist ein Maß für die Reaktivität der Lymphozyten und erlaubt eine Aussage darüber, ob die untersuchten T-Lymphozyten bereits Kontakt mit dem interessierenden Antigen hatten.


Die Negativkontrolle (links) zeigt keine nachweisbare Zytokinproduktion unstimulierter Lymphozyten. Das positive Ergebnis (rechts) zeigt die spezifische Zytokinproduktion nach Antigenkontakt anhand der zahlreichen Spots. Jeder Spot steht für einen einzigen spezifisch reaktiven Lymphozyten.


Vorteile des Elispot:
  • 20 bis 200-fach sensitiver als ein ELISA
  • eine unter 100.000 reaktiven Zellen detektierbar
  • im Gegensatz zum Lymphozytentransformationstest (LTT, Melisa® u.a.) ist ein direkter Nachweis der antigenspezifischen Zytokinfreisetzung möglich


Elispot-Assay zur Früherkennung einer Borrelieninfektion
In der Frühphase der Borrelien-Infektion sind oftmals über mehrere Wochen noch keine oder zu geringe Antikörperkonzentrationen vorhanden, um einen sicheren serologischen Nachweis zu erbringen.
Der Borrelien-spezifische Elispot füllt diese diagnostische Lücke aus. Hierbei wird die Interferon-gamma-Freisetzung der T-Lymphozyten gemessen, die Kontakt mit Borrelien-Antigen hatten. Eine solche antigenabhängige Lymphozytenaktivierung ist oftmals deutlich vor einem messbaren Anstieg der Antikörpertiter vorhanden. Das Testprinzip ist so sensitiv, dass bereits eine einzelne borrelienreaktive Zelle nachweisbar ist. Somit kann der Borrelien-spezifische Elispot in Ergänzung zur Serologie wichtige Zusatzinformationen bei der Beurteilung einer Borrelien-Frühinfektion liefern.
Auch zur Kontrolle des Therapieverlaufes ist der Borrelien-spezifische Elispot geeignet: Nach effektiver antibiotischer Behandlung und der Elimination des Erregers wird die messbare Lymphozytenantwort ca. 4-6 Wochen nach Therapie überwiegend negativ. Das Elispot-Ergebnis gibt somit Aufschluss über die Effektivität der antibiotischen Therapie und die eventuell notwendige weitere Behandlungsdauer.

Auch zur Kontrolle des Therapieverlaufes ist der Borrelien-spezifische Elispot geeignet: Nach effektiver antibiotischer Behandlung und der Elimination des Erregers wird die messbare Lymphozytenantwort ca. 4-6 Wochen nach Therapie überwiegend negativ. Das Elispot-Ergebnis gibt somit Aufschluss über die Effektivität der antibiotischen Therapie und die eventuell notwendige weitere Behandlungsdauer.

Auswertung einer Borrelien-spezifischen Elispot-Austestung (Beispiel).
Aufgetragen sind die detektierten IFN-gamma Spots pro Testeinheit.



Indikation für Borrelien-spezifischen Elispot:
  • Verdacht auf Frischinfektion mit unklarer Serologie
  • Differenzierung zwischen chronischer oder ausgeheilter Infektion
  • Therapiekontrolle nach Antibiotika-Behandlung


Preis, Präanalytik und Probenentnahme Borrelien-Elispot:
  • Probenmaterial: 3x Heparin
  • Probenversand: Expressversand erforderlich
  • Preis: ca. 100 Euro (Selbstbezahlung)


Weitere Info auf http://www.ganzimmun.de