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HYGIENEVORSCHLÄGE
Was die Hygienemaßnahmen betrifft, so kann man diese nicht wie z.B. eine herkömmlichen Scabies, usw. handhaben, sondern wie echte Mykosen (Pilzerkrankung). Zu Bedenken wäre dann auch, die lange Überlebensfähigkeit dieser parasitären Pilze, sowie auch die aussergewöhnliche Resistenz gegen externe und interne Anwendungen.

Abgepackte gereinigte Kleidungsstücke, die 3-4 Wochen in einer Plastiktüte verstaut werden, in Vakuum oder nicht, bringen da absolut keine Abhilfe. Unterwäsche und Hautkrusten sind allgemein sehr kontaminiert mit Pilzhyphen und Protoplasma, die mit dem Kleidungsgewebe verwachsen sind. Eine 90 Grad-Wäsche hat gar keinen Einfluss auf die Pilzfasern oder Sporen!

Je länger der Befall besteht, desto mehr Kleidung die verpestet wird und somit momentan unbrauchbar geworden ist. Mit Mikrowelle nachbehandeln ist sinnlos und praktisch unmöglich bei großen Leintüchern. Es ist ratsam genügend neue Unterwäsche usw. zu kaufen und benützte Kleidung mit Enzymwaschmitteln, Chlor, oder Antibakteriellen/Antipilzmitteln oder mit Vanish Oxyclean Hygiene zu waschen. Mit diesen Mitteln sollte man die Wäsche 1-2 Stunden in der Waschmaschine einweichen und auspülen lassen und danach erneut mit den üblichen Waschmitteln waschen.

Reinfektionen:

Nicht immer vollzieht sich eine erneute Infestation über Bett oder Teppich, ausser man läuft Barfuss herum, mit oder ohne Socken. Eher durch Gebrauchsgegenstände, wie Computermaus und Tastatur, Fernbedienungen, Kaffemaschine, Griffe aller Art, Unter- und Oberbekleidung, Autoinnenraum, Autofelle usw. Eine Fett- und Schweißschicht auf toten Gegenständen garantiert schon mal einen Nahrungsvorrat für eine gewisse Zeitspanne.

Auch Zimmerpflanzen können verpilzt werden. Ohne Feuchtigkeit oder Nahrung werden diese Mikroorganismen inaktiv, aber nur solange bis diese durch gegebene Umstände (Feuchtigkeit, Wärme) wieder aktiviert werden.

Federkissen sollten gegen Hygienekissen mit gefüllten polyaethylen Softkügelchen schnellstens ausgetauscht werden. Diese Kissen sind von Vorteil, da man sie komplett in der Waschmaschine waschen kann (60 Grad) und zugleich entzieht man den Parasiten biologisches Material, in dem sie oder auch andere Pilze, Bakterien und Milben überleben können.

Wegen vielleicht 1-2 Parasiten bringt ein täglicher Bettwäschewechsel und Waschen gar nichts, da Wasser eher diese Pilze  sprießen läßt. Eher nach dem Aufstehen langsam mit dem Bügeleisen über das Bett und die Kissen bügeln. Man sollte bedenken, dass nach einer längeren Befallszeit überall Fasern kleben können, welche man dann auch ständig irgendwo hinreibt.

Ein Befallsareal z.B. am Hals, Nacken und Haaransatz oder hinter den Ohren, der nur lokal begrenzt behandelt wird, hilft in der Regel nicht weiter. Da immer ein größeres Areal befallen ist, auch ohne erkennbare Anzeichen. Deshalb sollte man immer eine großflächige Behandlung in Erwägung ziehen.

Die Befallsdauer kann ohne Verschulden des Betroffenen, auch aufgrund der hohen Überlebensdauer dieser Pilze, über Reinfektion ständig verlängert werden. Da man eine Wohnung, niemals auf längere Zeit gesehen in einen Hochsicherheitshygienetrakt verwandeln kann, samt vieler Abdeckfolien und Gummihandschuhen.

Auch Kleiderbügel können kontaminiert sein. Ob aus der eigenen Haut Fasern austreten oder aus der Unterbekleidung, die Infektionssymtomatik bleibt die gleiche. Sicherlich denkt man auch, dass die Parasiten sich eigentlich immer unter der Haut befinden und das Reinfektionen kaum eine Rolle spielen, das wäre aber ein Trugschluß.

Beides ist ständig möglich und real. Es muß auch keine große Zeitspanne vergangen sein um neue Flächen zu besiedeln. Hatte man am Vortag keine Befallssymptome dort gesehen, kann am nächsten Tag schon alles infestiert sein.

Wobei an den gereizten Hautflächen viele kleine Pusteln oder besser gesagt, leichte Erhebungen zu sehen sind, wie bei einer Gänsehaut. In jeder dieser Erhebungen sind Fasern nach einer Abschabung vorzufinden.

Man sollte auch bedenken, dass man ein latenter Parasitenträger ist. Das heißt, man kann sich selber, Gegenstände, Tiere und auch andere Menschen, ständig anstecken. Diese Ansteckung, vollzieht sich öfters als man denkt. Man sollte diese Krankheit nicht leichtfertig handhaben.

Nur durch Disziplin und ständigen Putzen usw., kann man diese Pilze in seinem Wohnambiente dezimieren. Es sollte auch vorsichtig geputzt werden, denn es genügt schon ein Windstoß und man kann die Sporen auf schon gereinigte Bereiche erneut verteilen.

In der Wohnung kann man Couch oder Matratze usw., vorerst auch mit Maler-Abdeckplanen versehen. Vorher kann man auch die Couch usw. ganz langsam absaugen und abbügeln. Beim Putzen allgemein, sollte man immer mit Papiertüchern arbeiten. Geschirrschwämme usw. sollte man so oft wie möglich austauschen, oder noch nass, ein paar Minuten in der Mikrowelle behandeln.

Momentan keine Baumwollhandtücher verwenden, falls die Wäsche nicht richtig gereinigt werden kann, eher Papiertücher (Zewa). Auch UVC-Lampen können helfen vielfältige Erreger in der Wohnung abzutöten.

Lieber duschen als Baden und immer kräftig die Haut abwischen und gezielt bis nach unten nachduschen. Fasern oder Hyphen können sich ständig in den unteren Hautbereichen verfangen. Lapidar duschen bringt nichts. Danach immer einzelne Bereiche abtrocknen und eincremen, um eine Umverteilung auf der Haut zu vermeiden. Öfters auch während dieser Prozedur sollten die Hände dazwischen erneut gewaschen werden.

Übliche Gewohnheiten, wie Nasenbohren oder sich im Gesicht herumfahren, sollten vorerst vermieden werden. Kurze Fingernägel und Haare wären von Vorteil. Manchmal hilt nur noch eine Totalrasur. Sowie auch Badeschlappen (Plastik) benützen, die kann man jederzeit mit heißem Wasser abspülen. Unbedingt eine Reinfektion über Kleidung, täglichen Gegenständen, Bett, usw. vermeiden.

Diziplin, Ausdauer und Hygiene ist das Gebot der Stunde. Dann kann man mit den richtigen Mitteln nach ca. 6 - 12 Monaten Erfolge erzielen.

M-R-O Author

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