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DIAGNOSE SYMPTOME INFEKTIONSPROZESS BEHANDLUNGEN DERMATOZOENWAHN BORRELIOSE

Morgellons Diagnose

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MORGELLONS DIAGNOSE

Diagnose  -  Weitere Maßnahmen  -  Prognose


In der Initialphase einer Infektion (siehe auch Infektionsprozess) kann eine eindeutige Erkennung und Diagnose einer epidermalen Infestation mit diesen unbekannten und invasiven Mikroorganismen (Morgellons) sehr schwer eingeschätzt werden, da öfters keinerlei Rötungen oder andere Hautsymptome sichtbar sind, die ein typisches Befallsareal anzeigen könnten.

Anfänglich sind manchmal mehr und manchmal weniger Pusteln oder Bläschen zu sehen. Deshalb sollte eine simple Hautbegutachtung nicht als einziges Kriterium zur definitiven Krankheitserkennung dienen. Da dann, die Infektion/Infestation vorwiegend subkutan in tieferen Hautschichten, Magen-Darmtrakt, Lymphsystem und Lymphknoten verläuft.

Etwas später stellt sich das externe Krankheitsbild beim Morgellonssyndrom, ähnlich wie bei der "Scabies Norvegica" (Frassnarben/Gesicht) oder einigen keratinophilen Dermatomykosen dar, und intern sind erste Anzeichen gegeben wie bei einer Borreliose, Chlamydiose oder einer Mykoplasmose. Nach einem gewissen Zeitraum werden diese internen Anzeichen vermehrt durch die Symptome einer Endo- oder Systemmykose überlagert.

Die meisten Symptome resultieren von einer Borreliose (95%) und einer noch unbekannten Mykose (5%).

Eine Differentialdiagnose sollte vorangehen, um Pseudoscabies und einige andere bakteriell/mykotischen infektiösen Hautkrankheiten auszuschließen. Dazu zählen insbesondere auch sehr ähnlichgelagerte mykotische Infektionen wie z. B.  mit Phaeoacremonium parasiticum, Pityrosporum folliculitis oder Coccidioides immitis und gewissen Dermatophyten.

Sowie auch Protozoeninfektionen von z. B. Pythium insidiosum oder Hauterkrankungen wie Prurigo oder Urticaria, die ähnliche Hautsymptomatiken verursachen können. Eine histopathologische Untersuchung ist auf alle Fälle indiziert.

Bis dato konnten von diesen Morgellons-Organismen (Bioinsektizide?), die höchstwahrscheinlich noch genetisch manipuliert wurden, noch keine Antigene, Antikörper oder eine DNA isoliert werden. Serologische Befunde und Agarkulturen fallen auch negativ aus und eine normale Hefepilzkultur bringt rein gar nichts in diesem Fall.

Ausser ein Comparativer 16s rDNA Sequencing Test oder Immunofluerenszenztest, der selbst bei einer vorangegangen negativen Pilzkultur solch seltene Pilze besser detektieren kann. Oder man sucht gezielt nach erhöhten Chitin, Zellulose, Beta-Glucan Werten usw., die in den Zellwänden von Pilzen vorhanden sind. Mit Mykotoxinen wäre dies noch schwieriger, da jeder Pilz seine eigenen individuellen Toxine produziert.

Allgemein gesehen, kann man das Morgellonssyndrom als eine Zoonose (von Tier zu Mensch übertragen) betrachten, welche anhand diverser übertragener Pathogene (Viren, Bakterien, Pilze) eine multisystemische Erkrankung verursacht. Diese Pathogene können auch von kontaminierten Insekten oder Würmern usw. übertragen werden. Termiten und Nematoden z. B. leben sogar mit Borrelien in Symbiose, so wie der Mensch mit seinen Darmbakterien.

Anhand anderer Symptome und insbesondere der Lokalisation mancher Pathogene, gibt es große Ähnlichkeiten zu einer raren Sporothrix-Mykose (Info über Sporotrichose) oder Mucormykose, oder allgemein gesehen kann man es hauptsächlich mit einer endo- und subkutanen Zygomykose (Schimmelpilzeinfektion) vergleichen (Info Zygomykose).

Höchstwahrscheinlich ist dieser noch unbekannte involvierte Pilz ein Bioinsektizid, der auch bakterielle Erreger mitübertragen kann. So wie Borrelien, Babesien, Bartonella, Chlamydien, Mykoplasmen usw., da solche Pilze auch zur Stechmücken- und Zeckenbekämpfung weltweit eingesetzt werden. Folgerichtig als Überlegung, nachdem diese Pilze innerlich die Zecke aufgefressen haben, wird auch der Darminhalt (Viren, Bakterien) von den Zecken absorbiert. Dies ist meine Theorie hierzu, um das Vorhandensein von Borrelieninfektionen usw. bei Betroffenen zu erklären, falls sie keine Würmer (Nematoden) oder niemals einen Zeckenbiss hatten.

Es können aber auch, individuell je nach Patient, noch viele andere Pathogene und Symptomatiken auftreten. Vermutlich auch, je nach dem, mit welchen Biopolymeren aus Plastik-, Zellulose-, Lignin- oder Chitinfasern und den integrierten oder darauf anhaftenden (Intrazellulär, Extrazellulär) unterschiedlichen Organismen man infiziert wurde.

(siehe auch "Symptome")

INFO: Beim Morgellons Syndrom tauchen zwei Arten von Fasern/Fäden auf, wie z. B. industriell hergestellte Fasern, die als Transportmedium für Mikroorganismen dienen könnnen, und Fäden, die tatsächliche Pilzhyphen sein können. Beide können getrennt voneinander auftreten oder auch zusammen, da sie sich elektrostatisch anziehen können.

Als primäre Ursache der Morgellonserkrankung kommen also höchstwahrscheinlich solch industriell gefertigen Trägerfasern von der Pestizidindustrie in Frage, die unter anderem diverse Viren-, Protozoen- und Nematodenbiofilme, oder genetisch veränderte Pilz- und Bakterienkolonien (Metarhizum anisopliae + A. tumifaciens oder B. sphaericus, israelis Biofilm) beinhalten und in vielen Ländern als Bioinsektizide auf die Felder versprüht werden (oder per Pheromonfallen). Viele indischen Arbeiter auf Baumwollplantagen leiden unter den Folgen von solchen Sprühaktionen mit Bioinsektiziden.

Zusätzlich zu der Pathogenität solcher vermutlichen GMO`s und eventuell späteren Mutationen in der Natur, werden auch ständig neue Biopolymere (Ektosporen/Hyphen) aus Chitin (N-Acetyl-D-glucosamin), Zellulose und Polysacheriden usw. im Wirtskörper produziert. Wobei natürlich auch die mykotischen Bio-Masse (Protoplasma), innerhalb und ausserhalb der Hyphen stetig weiterwächst. Vermutlich ist auch ein erhöhter Plastikanteil im Pilz nachweisbar, da sich Pilze auch von Silikon oder Plastik ernähren können, insbesondere, wenn diese als Trägermaterial verwendet werden. Du bist, was du isst - trifft auch hier zu!

Bei Betroffenen wird dann der Körper mit Nano- oder Mikrofasern/Mikrohyphen zunehmend überschwemmmt, die später auch Entzündungen, Thrombosen, Ödeme, Bluthochdruck und Krankheitssymptome wie bei Feinstaub, Silikose, Aspest, oder Pollen und andere Allergene usw. verursachen können (inkl. Lunge, Herz, Leber, hormoneller Einfluss usw.).

Zusätzliche Koinfektionen können später auftreten durch Vermehrung von opportunischen Erregern (Candida, Enterobakterien, Viren, usw.) aufgrund eines geschwächten Immunsystems, Eisenmangel, gestörtes Hormonsystems und Demineralisierung, usw. Aber auch durch unterschiedliche Krankheitserreger, die zuvor in der Natur usw. einen Kontakt mit den erwähnten Mikrofasern oder Sporen hatten und daran kleben blieben.

So wie Pilze, Viren, Protozoen, Bakterien, Wurm- oder Insekteneier, usw. Aber auch tatsächliche Insekteninfestationen können später am Patienten auftreten, da solche Mykoinsektizide (Predatoren) bedingt durch ihre Biologie, allerlei Insekten per Pheromone absichtlich anziehen können. Womöglich auch mehr Lockpheromone als üblich produziert werden aufgrund einer höheren Genexpression, die durch eine genetische Manipulation erfolgte.

 Morgellons lesions of a sufferer from USA

Die Immunkompetenz der Betroffenen spielt bei einer Infektion natürlich auch eine Rolle. Ein zeitweilig schlechtes Immunsystem, schlechte Ernährung, enormer andauernder Stress und ein gestörter Hormonhaushalt, oder auch prädispositionelle Faktoren wie Diabetes mellitus oder eine frühere kortikosteroide Therapie, nervlich bedingte Erkrankungen, posttraumatischer Stress (höhere Prolaktin- Adrenalin- und Cortisolwerte), Hashimoto- und Cushing-Syndrom, Viruserkrankungen, Auto-Immunerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Schilddrüsenerkrankung.

So wie auch ein Operationstrauma, Amalgamentfernungen und auch ein Mangel an Granulozyten können ausschlaggebend oder Auslöser sein für das Auftreten der Krankheitssymptomatik, hauptsächlich in Verbindung mit erhöhten Stresssituationen.

Mikroorganismen reagieren auf Pheromone, Hormone, Chemikalien usw. genauso wie alle anderen Lebensformen. Wenn solche Substanzen bei ihnen Stress auslösen, versuchen sie, wenn möglich, diesen Substanzen auszuweichen oder sie chemisch umzuwandeln oder Resistenzen an die nächste Generation weiterzugeben.

Frühe traumatische Erlebnisse und auch spätere dramatische Schicksalsschläge sind kennzeichnend für alle Morgellonsbetroffenen. Hauptsächlich sind diese früheren und auch aktuelle Traumata und die daraus resultierenden Stresshormonausschüttungen samt körperlichen Konsequenzen (z. B. reduzierte Sexualhormone, Eisenmangel, Disbalancierung des vegetativen Nervensystems und Immunsystems) die Ursache von solchen parasitären Erkrankungen, was eindeutig im Widerspruch steht zu einem Dermatozoenwahn!

Pilze besiedeln gerne traurige, unglückliche oder gestresste Menschen, und diese Erkenntnis ist schon alt!

Fast alle Betroffenen haben einen deutlichen Mangel an Vitamin B12, Vitamin D, Serotonin, Folsäure, Eisen und roten Blutkörperchen. Folglich ist auch die Sauerstoffaufnahme und Blutgerinnung gestört und Abgeschlagenheit sowie Schlafstörungen gehen einher. Durch all diese Faktoren wird das Immunsystem enorm geschächt und aufgrund dieser Schwächung kann eine weitere Kontamination/Infektion mit diesen oder anderen Parasiten eher erfolgen als wie bei gesunden Menschen.

Es ist auch allgemein bekannt, dass eine Verringerung von Granulozyten im Blut (unter 1000 /mm3) eine mangelnde Immunität gegenüber parasitären Infektionen oder invasiven Mykosen erzeugt.

Die Granulozytwerte im Blut können je nach dem, normal oder auch stark verringert sein und es kann auch ein gestörter oder erniedrigter Hormonhaushalt vorliegen. Hämoglobinwerte, Serumalbumin und ESR 32 sollten auch Untersucht werden, so wie auch eventuell auf Pilz-Antikörper, der aber auch negativ ausfallen kann.

Ein weiterer Grund für eine aktuelle oder latente Borreliose und auch niedrigeren Granulozytenwerten könnte durchaus auch von einem früheren Zeckenbiss herrühren und nicht durch eine Morgellonsinfektion direkt verursacht werden.

Wodurch alle möglichen induzierten Erreger (Babesia, Bartonella, Ehrlichea, Anaplasma, Rickettsien, usw.) schon längere Zeit, Granulozyten usw. dezimiert haben. Eine direkte Substitution von Granulozyten in immungeschwächten Patienten hat leider auch zu keinem Erfolg geführt.

Die Anzeichen der Erkrankung können bei Mensch und Tier unterschiedlich sein, besonders bei Wiederkäuern, die bekanntlich mehrere Mägen und eine andere Verdauung haben als Menschen.

Die menschliche Immunantwort auf die Antigene der Mikroorganismen/Parasiten kann im wesentlichen wie bei anderen parasitären Infektionen ablaufen:

Induktion, verzögerte Hypersensivität, direkte Hypersensivität und eine Desensibilisierung bei stationären Parasiten. Bei Reinfektionen über externe Parasiten überwiegt eine direkte Hypersensivität (Juckreiz und verstärkte, allergisch bedingte Schwellungen). Da von Pilzen, so wie auch von Insekten ganz bestimmte proteolitische Enzyme verwendet werden - sehen auch die Hautläsionen, Bläschen und Pusteln sehr ähnlich aus wie bei Mosquitostichen.

Es kann eine Erstbesiedelung im Mund-Nasenbereich sowie im behaarten Bereich oder auf nackter Haut stattfinden. Dabei kann eine größere Pustel- und Pickelbildung oder ein Hautausschlag, erst nach 3-14 Tagen oder auch schon am ersten Befallstag auftreten, abhängig von der Aktivität und der Menge der sich eingehandelten Mikrofasern oder Mikroorganismen. Es könnte je nach Gesundheitsstatus auch eine längere Inkubationszeit (3 - 12 Monate?) möglich sein, ohne Symptome oder serologische Befunde einer bakteriellen Infektion, geschweige denn einer Mykose.

Bei Verschlucken oder Einatmung dieser Fasern können die Symptome sich verzögern oder gar auf längere Zeit ausbleiben, wenn das passende chemische Milieu nicht vorhanden ist.

Anfänglich könnten sich diese Morgellonspilze per Sporenkeimung vorerst nur im Dick und Dünndarm ausbreiten und später bedingt durch verschiedene Faktoren eine Expansion in Richtung Blutbahn oder subkutane Areale anstreben und im weiteren Verlauf sich im Nervengewebe oder Kollagen verkapseln, so wie Borrelien, Mykoplasmen oder Viren (Herpes) und sehr viel später nach einer Immunschwächung erstmalig wieder ausbrechen, um den Körper dann erneut zu überschwemmen.

Wenn wir von möglichen Bioinsektiziden wie der Pilz Metarhizum anisopliae oder Agrobakterien sprechen, die an dieser Morgellonserkrankung beteiligt sein könnten, dann könnten eventuell auch ansässige Pilze (Candida) und Enterobakterien mit einem DNS-Transfer involviert sein, insbesondere bei Beteiligung von genetisch veränderten Agrobakterien oder deren noch aktiven Promotergenen speziell bei der Gattung A. tumifaciens.

Wenn sich dieser bakterielle-fungale Biofilm in der menschlichen Epidermis und den Drüsen ansiedelt, werden durch den Stoffwechsel der Mikroorganismen, CO2 und eventuell auch Methan (Verwesungsgas) oder auch Lockpheromone verstärkt produziert, dass bekanntlich allerlei Insekten anzieht und auch dazu verleitet, dass sie ihre Eier in der Haut ablegen.

Laut einer M-R-O Umfrage sind ca. 78 % der Morgellonserkrankten zusätzlich durch Infestationen mit diversen Insekten und Würmern belastet, dass auch zu anfänglichen Fehldiagnosen verleitet.

Die ersten typischen Hautanzeichen können auch nicht alleine als Indikator gelten, sondern nur die Ausbreitungstendenz in Richtung Kopfhaut, Gesicht, Ohren, Stirnbereich, Augen und Nase, sowie auch fortgeschrittene, interne Krankheitssymptome wie das chronische Ermüdungssyndrom, zähen und schleimigen Husten, Kopfschmerzen, Augenentzündungen, verschwommener Blick, Zahnfleischschwund und öfters auch gelbe Zähne und Fingernägel, Gelenkschmerzen, Ödeme, Nervenentzündungen, Bluthochdruck. Kopfschmerzen.

Im weiteren Verlauf stellen sich auch Merkmale einer multiplen Sklerose, Autoimmunerkrankungen, Fibromyalgie und Alzheimer ein, und dies lässt verstärkt den Schluß zu, dass solche Krankheiten tatsächlich auch durch Mikrobeninfektionen verursacht werden können, und hauptsächlich durch -bakterien, Pilze und Viren und vermutlich auch durch chemische Pestizide, die zu Ablagerungen im Körper führen können.

Eine einzige und beschränkte Untersuchung auf Prelektionsstellen zwischen den Fingern und den Handrücken ist nicht ausreichend, um wahre Rückschlüsse ziehen zu können.

Manchmal sind nur an den typischen Schweißzonen mehr oder auch weniger Befallsanzeichen erkennbar. Später können sich auch Prelektionsstellen vorfinden um die Brustwarzen, am Nacken und am Dekollete`, an der Gürtellinie, den Schultern, den Handrücken, zwischen den Fingern und allen anderen Bereichen die Schweiß erzeugen, insbesondere aufgrund einer hormonellen Schweißausschüttungen (Stress, Angst).

Auch durch Druckstellen der Hände, die am Körper oder Kopf aufliegen oder durch ein längeres Aufliegen einer Körperpartie (seitlich oder Schultern, Rücken), bildet sich dazwischen automatisch eine Schweißschicht, die Befallsareale zusätzlich vergrößern können. Dabei können sich auch Ekzeme, sowie knotige und von starker Schuppen- und Borkenbildung begleitenden Entzündungen bilden.

Durch Druckstellen am Körper wird momentan ein Blutstau erzeugt, der auch das Lymphsystem beinflusst. Durch diese Anstauung werden dort vorhandene Organismen aus den Lymphbahnen und auf die Haut ausgeschwemmt, wo sie später auch Läsionen wieder verursachen können (per Exoenzyme).

Bei Verdacht auf Morgellonsorganismen sollte immer das Blut (oder Liquor), der Kot, der Urin und der ganze Körper untersucht werden. Haarareale, äußere Oberarme, Schulterpartien, Lendengegend, Innen- und Aussenschenkel und auch die Augentaschen und Nasen- und Ohrenhöhlen per Wattestäbchen (wie bei Staph. aureaus). Auch eine Befragung des Patienten über seine Lebensumstände wäre von Vorteil, um abzuklären, ob z. B. eine eventuelle Reinfektion über Haustiere, Partner, Wäsche usw. auszuschließen ist.

Viele Untersuchungen zur Krankheit zeigten zuerst ein scabiesähnliches Verhalten mit all den typischen Prälektionsarealen, samt Freßgängen und Hautnarben, die nach einem Befall zu sehen sind. Diese werden aber gleichzeitig oder auch etwas später, durch untypische Scabies-Prälektionsareale (Mund, Nase, Augen, Ohren) überlagert.

Obwohl auch die "Scabies Norvegica" ein atypisches Verhaltensmuster aufweist und anfänglich ähnliche Krankheitssymptome verursacht und tendenziell immer zum Kopfbereich strebt, ist sie dagegen selten in der Nase oder in den Augen nachweisbar.

Bei Menschen, die mit Morgellons befallen sind, sieht man häufig Hautläsionen/Pusteln um die Augenpartien/Stirn herum, wobei auch die Augenbrauen und Wimpern befallen sind und öfters auch ausfallen. Morgens ist manchmal auch ein Verkleben der Wimpern festzustellen.

Manche Hautareale gleichen auch Dermatosen oder Ekzemen, die durch Hefepilze/Bakterien oder Flechten verursacht werden. Die Haut ist eigentlich durchdrängt mit dem Morgellons-Biofilm, der überwiegend subkutan weiterwächst und auch ständig auf interne und externe Einflüße reagiert wie z. B. Wasser, Säuren, Alkohol (Keimung/Fermentation, Reproduktion oder Abkapselung).

Durch Aufsprühen auf die Haut mit z. B. Isoprophanol (Konzentration 80-90 %) kann man Befallsareale meistens sichtbar machen, da dann wie bei einer Mallorca-Akne, kleine Pusteln oder Bläschen entstehen. Auch mit einer Schwarzlichtlampe (siehe Videofilm) kann man glasige Fasern auf der Haut erkennen, die nicht immer vom Kleidungsabrieb stammen.

Auch die Augentaschen und die Hornhaut (Cornea) können mit dem bakteriellen/fungalen Biofilm infiziert sein, durch Lymphausfluß oder auch über eine direkte Fingerkontamination. Dabei kann sich eine Entzündung der Augen (Keratitis) oder der Bindehaut (Konjunktivitis) entwickeln. Mit verstärkter Rötung, Schmerzen und einem Fremdkörpergefühl in den Augen, gepaart mit einer verringerten Sehschärfe und verstärkten Lichtscheue.

Tendenziell, wenn sich Pusteln an den Schweißzonen und später auch Befallsanzeichen an allen körperlichen Extremitäten samt Terminalhaaren bilden, sowie um die Augenbrauen, Augenunter- und Oberlider, Wimpern, Ohren, Nase, Lippen, Zunge, Zahnfleisch, Schleimhäute im Mund- und Nasenbereich, in den Augen, Ellenbogen, Brustwarzen, Knie, Gelenke, Füße, Zehen, Vaginalbereich, Muttermund, Skrotum und später auch am gesamten Körper (siehe unteres Bild), kann man sicherlich von einem Befall dieser Morgellons-Organismen sprechen und z. B. eine typische Scabiesinfestation ausschließen.

Bei Kleinkindern vor der Pupertät zeigt sich ein Hautbefall meistens am Kopfbereich (Gesicht, Haare) und teilweise auch an den Händen.

Morgellons HautschädenMorgellons Hautschäden

Depigmentationsmuster mit Granulomen, Schwellungen, Verhärtungen und entzündlichen Knotenbildungen.

Ähnlich einer diffusen, systemischen Skleroderma, die auch durch Borrelia burgdorferi verursacht werden kann.

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Genauere, mikroskopische Hautuntersuchungen per Auflichtmikroskop und per Hautgeschabsel oder Klebebandabklatsch ergeben mehr Klarheit und sind daher immer zwingend nötig.

Wenn Proben direkt von der Hautoberfläche entnommen werden, dann bleiben meistens einige Fäden/Fasern, sowie auch eine gelartige Masse oder Granulat daran kleben. Typische Befallsstellen sind auch in den Augen-, Nasen-, Mund-, und Ohrenbereichen vorzufinden.

Dabei sollte man aber auch wissen, womit man es eigentlich zu tun hat und nach welchem Aspekten man suchen sollte. Wenn eine Abschabung oder eine Entnahmeprobe von der Hautoberfläche, eine Art bunten Fusel mit einer solchen anhaftenden Gelmasse zu Tage bringt, sollte man dieses auch akzeptieren. Mehr wird man auch nicht finden, um eine Diagnose mit diesen spärlichen Indizien vorab abzuschließen.

Serologische Befunde (Borreliose und Mykosen) und weitere Probeentnahmen erbringen dann vermutlich auch eine statistische Signifikanz, womit man Zufälle auszuschließen kann. Weitere Maßnahmen sollten nach einem positiven Befund sofort eingeleitet werden.

Verständlich, dass bei der Fülle an möglichen Erregern und aufkommenden Untersuchungen das Budget eines Arztes und der Krankenkassen gesprengt wird. Da die Labor- und Behandlungskosten ins Unermessliche gehen würden. Wenn schon bei der Volkskrankheit Borreliose, Probleme in der Erkennung und Behandlung vorherrschen, und dies nicht ohne Grund, dann umso mehr mit dem Morgellonssyndrom.

Gut möglich, dass diese Krankheit auch von europäischen Gesundheitsbehörden usw. lange unterdrückt und verschwiegen wird. Ein tragischer Präzedenzfall ist das amerikanische "CDC" (Center of Disease Control), dass Jahrelang alles tat, um diese neue Krankheit zu verleugnen und somit bewußt die Betroffenen mit ihrem Schicksal und den Krankheitskosten im Stich ließ. Psychopharmaka sind billiger als längere Kuren mit Antimykotika und Antibiotika.


Weitere übliche Maßnahmen:           (siehe auch Behandlungsübersicht)

Speziell bei Verdacht auf diese neuen Erregern (Morgellons) sollten sofort übliche und auch unübliche Laboruntersuchungen eingeleitet werden (Borrelien, Chlamydien, Mycoplasmen, Babesien, Anaplasmen, Bartonella, Pseudomonas aeruginosa, Enterobakterien, Schimmelpilze, Viren). Die untere Tabelle gibt einen kleinen Überblick der üblichen Untersuchungen und Medikationen.

Um anfänglich z. B. Scabies auszuschließen, könnte man auch mittels der Polymerasekettenreaktion (PCR) weitere Erkenntnisse erhalten, welches auch als ein adäquates Mittel zur Detektion von bisher unbekannten Parasiteninfektionen eingesetzt wird, sowie auch mittels herkömmlicher Serodiagnostik, wobei aber einige dieser Tests mit Antigenen von Parasiten nicht immer auf den aktuellsten Stand sind.

Auch die Serodiagnostik von Parasiten unter Verwendung von rekombinanten Antigenen, die z. B. Protozoen und Helminthen, sowie auch Parasiten der inneren Organe spezifisch detektieren können, wäre eine Möglichkeit. Dies alles könnte aber ziemlich aufwendig werden, da darüber hinaus noch keine Antigene von diesen Morgellons-Organismen isoliert wurden.

Auf alle Fälle sollten mehrere unterschiedliche Borreliosetests durchgeführt werden, falls zuerst ein seronegatives Ergebnis vorlag. Antikörpertests können bei zellwandlosen Spirochäten/Borrelien nichts nachweisen, da die Antigen/Proteinstruktur so nicht vorhanden ist, um dort anzudocken als Antikörper. Auch spezielle Untersuchungen auf invasive, entomopathogene Pilze sollten gemacht werden. Keine üblichen Hefepilzkulturen, sondern ganz spezielle, die nur von bestimmten Labors oder Universitäten durchgeführt werden können (z. B. Robert Koch Institut).

Übliche Blutuntersuchungen per Elisa-Testverfahren oder IgM, IgG, zeigten meistens bei Morgellons und auch bei Borrelien keinen positiven serologischen Befund. Da eben diese Erreger, so wie Borrelien auch, sich im Zellgewebe einkapseln können und Zysten bilden können und somit der üblichen Detektion und Medikation trotzen können.

Auch mit dem Bowen-Test oder dem neuen amerikanischen Western-Blot-Testverfahren zur Borrelienerkennung wie z. B. von der Firma "IGenex", ist nicht immer ein positives Ergebniss zu erwarten. Zu finden im Internet unter Igenex.com

Neuere Tests wie der LTT-Melisa (Lymphozytentransformationstest) messen die zelluläre Immunabwehr und können auch ältere Infektionen nachweisen. Dieser Test wird von diversen Ärzten schon verwendet und sollte begleitend zu Elisa und Western-Blottests zusätzlich als Standarttest verwendet werden, um einen Vergleich zu vorhergehenden, seronegativen Ergebnissen zu haben.

Folgende deutsche Labors bieten das LTT-Melisa Testverfahren an: Lanisa und MLHB, oder die Borreliose-Clinic in Augsburg. Man kann diesen Test auch direkt über den Hausarzt erhalten, da auch ortsansässige Labors diesen LTT-Test öfters schon anbieten.

Auch der neue T-Cellspot Test (Elispot) verspricht eine schnellere und empfindlichere Erkennung der Borrelien und anderen Erregern, und  sollte deshalb ein absolutes MUSS sein als serologischer Haupt- oder Zusatztest. Bei einer chronischen Borreliose kann man nun auch den CD-57 Test einsetzen.

Hier noch ein Video über Borreliose und Begleitinfektionen

Laboruntersuchungen: Allgemein benützte Medikamente
T-Cellspot + CD-57 test (besser) Doxycyclin, Clarythromycin, Minocyclin = Antibiotika
LTT- Melisa-Test (effektiv) Azithromycin oder Roxithromycin = Antibiotika
Igenex & Bowen test (aktuell) Metronidazol/Flagyl, Humatin = Protozoen-Antibiotika
Elisa-Test (standard) Bactrim®, Avelox, Septra DS = Antibiotika
Hier klicken für weitere Labortests Amoxicillin or Ampicillin = Antibiotika
Natamycin, Opthalmic, Polyspectran  = Augentropfen
Isopto-Max, Bacitracine, Amphotericin B = Augentropfen
Posiformin oder Oculotec = Augentropfen
Neomycin or Miconazole, Clotrimazol = Augentropfen
Voriconazole, Caspofungin, Posiconazole  = Antimykotisch
Itraconazole, Amphotericin B, Lamisil = Antimykotisch
Praziquantel, Albendazole = Antiparasitikum
Ivermectin, Diethylcarbamazine = Antiparasitikum
Vermox (Mebendazole)Antiparasitikum
Prognose

Bei einer fortgeschrittenen Invasion/Infestation des Wirtsorganismus nach ca. 2-6 Monaten, auch in Abhängigkeit der bereits falsch angewanden Maßnahmen, kann durch diese Mikroorganismen eine Invasion der inneren Organe, des Blutes oder anderer menschlicher Körperhöhlen erfolgen und später auch irreversibile Schädigungen dieser inneren Organe und Nerven erzeugen, die durch die üblichen Stoffwechselprodukten von Borrelien und anderen mitbeteiligten Pathogenen, eventuellen Mykotoxinen und durch die massiven Faseransammlungen im Körper verursacht werden.

Eine rasche Diagnose und Behandlung in der Initialphase der Infektion verhindert auf alle Fälle eine schwerere Form der Pathogenese. Speziell bei Borreliose sollten je nach Befallsstadium ganz spezifische Antibiotika-Therapien verordnet werden. (siehe auch Lyme/Borreliose). Bei einer Mykoplasmose nur bestimmte Antibiotika, die nur Mykoplasmen hauptsächlich bekämpft, da andere Breitbandantibiotika eher das Wachstum fördern können.

Nach einer längeren vorhandenen Borrelieninfektion ist zunächst immer eine höhere orale oder subkutane Injektion mit Antibiotika indiziert, um einen weiteren Krankheitsverlauf entgegenzuwirken. Bei viralen Infektionen können momentan nur Viren-Inhibitoren angewand werden, da es zur Zeit noch keine richtigen Virenkiller gibt.

Bei systemischen Pilzinfektionen und vermutlich bei Morgellons, wären eigentlich längere Gaben von ganz bestimmter Antimykotika indiziert, wie z. B. Voriconazole, Caspofungin, oder Posiconazole (2-3000 Euro), die als einzige Mittel bei hartnäckigen Mykosen effektiver wirken. Itraconazole, Fluconazole oder Lamisil  wären da noch die billigere aber schwächere Alternative, die nur geringfügig bei bestimmten, invasiven Pilzen oder Morgellons wirken.

Rein äußerlich, nur auf der Haut angewande Wirkstoffe, da durch Fehldiagnosen öfters nur eine Hautkrankheit vermutet wird, können keine Heilung einer systemischen Erkrankung erwirken und die Diagnose einer subkutanen oder Endomykose mit gelegentlichen Hauterscheinungen ist allgemein schwer!!

Nur mit internen und externen angewanden Medikamenten besteht ein Chance zur Verbesserung der Situation. Maximal aber nur zu ca. 90-95 %, da das Hauptproblem auch darin besteht, die mit Humanzellen verwachsenen Zellulose-, Chitin- oder anderen Biopolymeren aus dem Körper zu entfernen. Dabei könnten eventuell bestimmte, spaltende Enzyme (Chitinase) die Chitinstruktur abbauen oder den Wachstum hemmen (Chitin-Inhibitoren).

Chitin-Inhibitoren zeigten eine gute Verbesserung der Situation, aber leider nur eine kurzzeitige Wirkung (3-4 Monate). Warum? Pilze synthetisieren Chitin für ihre Zellwände, doch leider wechseln oder synthetisieren sie dann andere Substanzen für ihre Zellwände, falls man diese Synthese unterbindet. Dasselbe trifft auch für Beta-Glucan zu - falls man Beta-Glucanase Enzyme anwenden sollte, da sie dann zu einer Alpha-Glucan-Synthetisierung wechseln, usw.

Pilze sind ohnehin die Chemiker in der Natur, dass sollte man bedenken bei eine antimykotischen Therapie. Viele haben schlichtweg keine Ahnung über die Biologie von Pilzen und welche Krankheiten diese verursachen können! Pilze sind die Meisterchemiker in der Natur und wir hinken ihnen mit allen Maßnahmen, eigentlich nur hinterher!

Auf alle Fälle ist fast immer ein längerer Behandlungszeitraum bei Systemmykosen indiziert. Man könnte auch kurzzeitig einen Protease-Inhibitor (Antivirus-Mittel/Aids) einnehmen, um somit den Humanproteinabbau (Nahrungsstop) durch diese Pilze zu unterbinden. Dies könnte aber auch Nebenwirkungen verursachen, da der Körper auch die Protease verwendet um Proteine abzubauen. Ärzte empfehlen daher immer viel Wasser zu trinken, um den Ausspülungseffekt hierbei zu nutzen.

Polymerase-Herpesmittel wie Valtrex, welches die Vorstufe von Aciclovir ist, welches die Replikation oder Reparatur der viralen DNS unterbindet (Polymerase-Inhibitor) zeigte bei Morgellons-Hautsymptomen manchmal eine kurzzeitige Wirkung in der Abheilung. Auch Pilze haben evolutionsbedingt eine virale Gensequenz in ihrer DNS, die eben deswegen zufälligerweise auch mit viralen Mitteln angreifbar ist. Aber auch opportunistische Viren (EBV, Cytomegalie), die nach einer längeren Einnahme von Antibiotika sich rapide verbreitet haben, können durch Valtrex oder Aciclovir somit gleichzeitig behandelt werden.

Manche Betroffene haben zusätzlich ein Antiparasitikum wie z. B. Albendazol oder Ivermectin eingenommen, da viele, auch mit diversen anderen Parasiten befallen waren. Ivermectin hat nur eine Wirkung/Halbwertzeit von 3 Tagen und man sollte es nicht leichtfertig ohne vorherige Absprache mit dem Arzt einnehmen! Diese und auch andere ähnlichwirkenden, antiparasitischen Mittel helfen auch teilweise gegen Morgellons, da sie chemisch auf sie einwirken, vermutlich ähnliche Wirkung haben wie z. B. Inhibitoren.

Ivermectin sollte man aufgrund der Toxizität nur ein bis zweimal pro Jahr maximal einnehmen. Somit ist eine länger Anwendung mit Ivermectin nicht indiziert und gefährlich (eventuelle Hirnschäden?).

Eine Einnahme vor und nach einer Initialbehandlung wäre effektiver. Außerdem ist auch ein hygienisches Umfeld erforderlich um Reinfektionen zu vermeiden. Eine einzige Reinfektion reicht aus und man müßte diese Medikamentenbehandlungen erneut wiederholen, was aber auf Dauer einfach nicht geht!

Man erkennt hierbei das Dilemma: Es ist schwer diesem Teufelskreis von Reinfektion und Antibiotika- Antimykotikabehandlungen zu entrinnen. Der eigene Körper wird immer mehr durch diese Medikamente geschwächt und das Immunsystem geht stetig auf Null zu. Auch Leber- und Nierenschäden können sich dadurch im späteren Verlauf einstellen.

Trotzallem ist eine interne Medikation auf jeden Fall nötig! Welches Mittel und wieviel davon einzunehmen ist (6 - 12 Monate?), kann nur von einem Arzt entschieden werden. So oder so, man sollte sich bewußt sein, dass die pathologischen Konsequenzen dieser Invasion, auch bei Falsch- oder Nichtbehandlung, unvorhersehbar sind. Ich kann nur hoffen, dass Ärzte sich schnellstens auf diese neue Krankheit einstellen können. 

Im unteren Bild sieht man das Resultat einer verspäteten, sowie auch komplett falschen Behandlung, um mit Kortison und Fettcremes die Entzündungen zu stoppen, anstatt die Ursachen mit internen und externen antibiotischen/antimykotischen Mitteln und auch mit diversen Enzymen zu behandeln. Aber niemals mit Fettcremes, sondern eher mit Lotions. Dieser extreme Fall einer Infektion/Hautzerstörung wurde durch eine Auto-immunerkrankung enorm verstärkt.

 morgellons-wunden

Je niedriger das Immunsystem/Hormonlevel oder hormonelle Störungen vorliegen und desto höher der Stresspegel (Adrenalin, Kortisol) eines jeweiligen Betroffenen ist, desto stärker treten die internen und externen Krankheitssymptome auf.

Jeder könnte zukünftig von dieser Krankheit betroffen werden, nicht nur die üblichen Randgruppen. Da permanenter Stress ein Hauptauslöser für den Ausbruch der Morgellonserkrankung oder Symptomatik sein kann, der heutzutage durch extreme Zukunftsängste, Arbeitsverlust, Scheidung und anderen Traumata extrem ansteigen wird!

Eine Chemo-Therapie mit Zytostatika, um wie bei einer Krebsbehandlung die Zellteilung der Mikroorganismen zu unterbinden, hatte nur einen geringen Erfolg gegen Morgellons. Erfahrungswerte zeigten, dass man auch mit Anti-Malaria (Quensil) oder Antiprotozoen Medikamenten (Metronidazol oder Humatin) eine Zellteilung bei manchen der involvierten Pathogene unterbinden kann, weil diese Medikamente direkt auf die DNA-Stränge von diversen Mikroorganismen einwirken. Auch Carnivora (Venusfliegenfalle) wirkt etwas zytostatisch, aber eher immunstimulierend und geringfügig hilfreich mit deren Chitinase-Enzymen.

Die absolute "Ultima ratio" wäre die Einnahme von dem Medikament Contergan, dass unter dem Handelsnamen Thalidomit oder Lenalidomit vertrieben wird, dass auch jede Weiterentwicklung von Zellen unterbindet. Für schwangere Frauen ist die Einnahme ein absolutes Tabu, aber im Kampf gegen Krebs und anderen Zellmutationen erlebt dieses Medikament eine unglaubliche Wiedergeburt. Ob diese Mittel auch für Systemmykosen eingesetzt werden kann ist momentan nicht klar und sollte erstmal klinisch überprüft werden!!

Eventuell können wie bei Antibiotikaresistenzen auch neue Behandlungsmethoden mit Bacteriophagen eingesetzt werden. Letztere sind Viren, die zur Vermehrung auf eine Bakterienzelle angewiesen sind und ihr Erbgut in die Bakterien-DNA einschleusen, um das Erbgut des Bakteriums zu verändern, um z. B. später gezielt den Zelltod auszulösen (Apoptose). Eventuell auch bei Pilzen und Borrelien?

Aber auch Viren, die nicht auf Bakterien als Wirtszellen angewiesen sind, sondern auf eukaryontische Wirtszellen, sind für die medizinische Mikrobiologie von hohem Interesse und könnten bei Morgellons ein Therapieansatz sein. Hochfrequente Magnetfelder, die zur Zeit in der Krebstherapie noch erprobt werden, fördern eher das Wachstum, anstatt diese Organismen zu vernichten. Das Blut zu filtern und andere Blut- und Darmreinigende Maßnahmen sind vermutlich hilfreicher in diesem Fall.

In Kombination mit Antimykotika, Antibiotika, Antiprotozoenmitteln, eventuell auch mit Virusstatika und hilfreichen Hautmitteln, höheren  Vitamindosen, protein- und polysacheridspaltenden Enzymen und Immunstärkern ist momentan nur eine 95 % Verbesserung möglich und sehr langwierig, kompliziert und anstrengend. Die verbliebenen 5 % ergeben sich auch durch ständige Reinfektionen (Fasern) aus dem bewohnten Lebensraum (Wohnung, Haustiere und Kleidung).

Weitere wichtige Voraussetzungen sind deswegen ein hygienisches Umfeld, eine gesunde Ernährung, auch mit mehr Proteinen (Aminosäuren) zur Kollagenbildung, sowie mehr Obst (insbesondere Beeren) und Gemüse, Verdauungsenzymen (Bromelin, Papain, Pepsin und Glucanasen, Chitinasen usw.) und Antioxidantien. Auch mehr Bewegung ist nötig, um das Lymphsystem anzuregen mehr Gifte auszuscheiden. Wer rastet, rostet.

Im Regelfall dauert eine Verbesserung von 0 auf 95 %, ca. 6-8 Monate, in härteren Fällen aber auch 1-2 Jahre.

Das Hauptproblem ist in vielen Fällen noch, den eigenen Hausarztes zu überzeugen, dass man an einer neuen Krankheit oder bekannten Krankheit (Borreliose) leidet, auch wenn öfters kein positiver serologischer Befund vorliegt, aber die Symptomatik.

Das ist kein Wunder, weil viele der aktuellen Tests unzureichend, unsicher und veraltet sind und nur solche von den Krankenkassen bezahlt werden, anstatt effektivere wie der LTT und T-Cell Spot Test (109 Euro) zu bezahlen. Ein erfahrener Arzt wird jedoch aufgrund der Anamnese und der typischen Borreliosesymptomatik, präventiv Antibiotika verschreiben oder dazu raten mehr antibiotikakontaminiertes Schweinefleisch zu essen...Etwas Ironie muss sein!

Fazit: Die schnellere Einführung der neuen Testverfahren und Bezahlung über die Krankenkassen, wie LTT-Melisa, T-Cellspot und CD-57 wäre heutzutage dringendst nötig, sowie ein Umdenken in der Medizin bezüglich all den neu aufkommenden parasitären Erkrankungen im 3. Jahrtausend!!

Bei einigen, aber nicht bei allen weltweit Erkrankten wurden manche dieser meist opportunistisch involvierten Erreger nachgewiesen. Die meisten Morgellonsbetroffenen sind auch mit Borrelia burgdorferi" (Lyme) infiziert, dass ähnlich infektiös ist wie die Syphilis (Spirochäten-Bakterien).

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VIREN BAKTERIEN BAKTERIEN

Adeno-Virus

Actinomycetes

Giardia

Baculo-Virus Anaplasma phagocytophilium Listeria
Coxsackie Bacillus thuringiensis Mycoplasma
Cytomegalo-Virus (CMV-Herpes) Bacillus subtilis Mycobacterium
Echo-Virus-Group Bacillus tumifaciens Pneumococcus/Strep. pneu.
Enterovirus Bartonella Proteus mirabilis
Epstein-Barr-Virus (EBV-Herpes) Chlamydia bacteria Pseudomonas
Hepatitis A-B-C Virus Cyano bacteria Rickettsia + Coxiella burnetii
HIV Virus (AIDS) Coryne-bacterium Stenotrophomonas maltophilia
LCM-virus Cyclospora bacteria Staphilococcus aureus
Respiratory-Syncytial Virus Eikenella Corrodens Streptococcus pyogens
Stealth-Virus Escheria coli Tumifaciens C58
Simian-Virus 40 Ehrlichia Wolbachia
Varizella-- H-pylori bacteria
PILZE PROTOZOEN PROTOZOEN

Aspergillus

Acanthamoeba

WA-1 (Babesia-like)

Blastomyces. Babesia Plasmodium sp.
Candida Chlamydomonas Toxoplasma Gondii
Coccidioides Cryptosporidium Toxoplasmodium sp.
Fusaria Entamoeba histolytica Trypanosoma
Histoplasma Naegleria -
Mucoraceae/Zygomycetes MO-1 (Babesia-like)- -
Oomycetes -
Stachybotrys chartarum - -
Trychophyton (Dermatophyte) - -
Metarhizum anisopliae -
Beauveria-brongniartii - -

M-R-O Author Morgellons diagnosis

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