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BORRELIOSE (LYME) UND MORGELLONS |
| Bei einer Infektion, die verursacht wird durch Morgellons (Pilz oder
pilzähnlich, Protozoon?) oder anderen Vektoren wie Nematoden, Wanzen, Mücken oder
Zecken, kann man in den meisten Fällen auch mit Lyme, sprich Borreliose rechnen. Eine Übertragung hängt immer davon ab, ob und wie, solche
und andere Erreger wieder in die Saugwunde gelangen können. Z. B über den Rückfluss des Darminhalts oder das Zerquetschen des Insekts auf der Wunde. Der Insektenspeichel spielt hier eine geringere Rolle - aber eventuell zur Übertragung von Viren oder Pilzen.Bei einer Infektion durch den Borrelioseerreger Bakterium Borrelia Burgdorferi s.s. (sensu lato) aus der Gruppe der Spirochäten kommt es nach kurzer Zeit zu einer lokalen Hautreaktion und im späteren Verlauf auch zu neurologischen Komplikationen und multiplen Gelenkbeschwerden. Die auch je nach Immunstatus teilweise wieder abklingen können.Koinfektionen können verursacht werden durch Viren und anderen bakteriellen Erregern und Protozoen, wie z. B. Chlamydien, Wolbachien, Ehrlichia, Mykoplasmen, Babesia, Anaplasmen, Bartonella, Rickettsien, und auch Leishmanien und Borna-Viren. Darüber hinaus können Borrelien (Spirochäten Bakterien) auch die Alzheimer und Parkinson Erkrankung mitverursachen, so wie auch eine Zerstörung der Hormon- und Lymphdrüsen, Nervenfasern und hauptsächlich des Bindegewebes, dass Nerven, Organe und Blutgefäße usw. umgibt. Öfters werden dann solche Symptome ganz profan als Autoimmunerkrankung deklariert. Auch ohne medizinische Vorkenntnisse ist aber wohl jedem klar, dass ohne das zusammenhaltende Bindegewebe eine Erweichung des Körpers erfolgen kann. Das betrifft nicht nur sämtliche Organe wie auch das Hirn, sondern auch das Knochengerüst, dass auch Kollagenfibrillen enthaltet, um eine Elastizität zu gewährleisten. Borrelien Bakterien können sich im weiteren Verlauf über den Blutkreislauf im gesamten Organismus ausbreiten und im späteren Verlauf nicht nur das gesamte Nervensystem befallen, sondern auch sämtliche Sehnen, Gelenke, Knorpel und natürlich auch die Haut in Mitleidenschaft ziehen (Dermatoborreliose). Die Erkrankung wird dann als multisystemische Krankheit betrachtet. Wichtige Links:Stand 2011: Leitlinien zur Behandlung der Borreliose von der Deutschen Borreliose-Gesellschaft e. V Mehr Borreliose-Infos von Dr. Evert "Epidemiologie der Lyme-Borreliose in Deutschland" Weitere Infos von Dr. Hopf-Seidl "Die chronisch-persistierende Borreliose" Dr. Doberauer: "Borreliose wann abklären, wann therapieren?" Dr. Sievers: "Bestimmung geeigneter Antibiotika gegen die Erreger der LymeBorreliose" Dr. Fritzsche: "Neues zur chronischen Neuroborreliose mit aussergewöhnlichen Aspekten" Prof. Dr. Aberer: "Die Haut bei Lyme Borreliose" Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft zur Borreliose Hier noch ein Video über den Borrelien-BiofilmEs existieren zur Zeit mehrere bekannte Unterarten pathogener Borrelien. Davon sind die bekanntesten "Borrelia sensu stricto" (Nord-Amerika, Europa), "Borrelia afzelii" (Europa, Asien) und "Borrelia garinii" (Europa, Asien). Alle Borrelienvarianten, ob amerikanisch, asiatisch oder europäisch, verursachen dieselbe Erkrankung aber mit unterschiedlichen Komplikationen. B. garinii führt z. B. zu neurologischen Komplikationen, B. afzelii zu Hautkomplikationen usw. Interessant wäre eine Untersuchung hinsichtlich der Borrelienvarianten bei Morgellonsbetroffenen, ob denn alle von den gleichen Borrelienvariante betroffen sind, oder jeweils gemäß ihres Kontinents. Es gibt bereits Fälle von Erkrankten, die nach einer PCR-Sequenzierung alle 3 Varianten aufwiesen, was äußerst selten ist.Allgemein breiten sich alle Varianten im Lymph- und Blutsystem des Erkrankten aus. Dabei verläuft die Borreliose ganz typisch in drei Phasen und dabei muß nicht jeder Erkrankte alle Stadien durchlaufen und es können durchaus Spontanheilungen auftreten wie manche Ärzte behaupten, welches aber eher in die Gerüchteküche gehört!Es kann aber durchaus sein, dass die Krankheit kurzzeitig in Remission gehen kann und dann erst später wieder ausbricht, da dies vom jeweiligen Krankheitsverlauf und Erregertypus abhängig ist und ob sich schon zystische oder zellwandlose Formen gebildet haben. Speziell bei Lyme-Borreliose werden je nach Befallsstatium und Symptomatik unterschiedlich spezifische Antibiotika-Therapien verschrieben. Dabei sollte schon bei Verdacht und anhand der Symptome mit einer antibiotischen Therapie prophylaktisch begonnen werden, da in den wenigsten Fällen noch eine Wanderröte vorhanden ist und man sehr schnell in das chronische Borreliosestadium übergehen kann (ca. nach 1-3 Monaten).1. Stadium Allgemein tritt im ersten Stadium der Erkrankung eine entzündliche Rötung um den Zecken- oder Morgellonsbiss herum auf, die nach ein paar Tagen bishin zu mehreren Wochen wieder abklingen kann, und bei einem Zeckenbiss im Zentrum etwas blässer erscheint. Anfänglich breitet sich diese entzündliche Rötung täglich um mehrere Zentimeter weiter aus und wird auch als Wanderröte (Erythema chronicum migrans) bezeichnet. Wobei sich auch manchmal bläuliche und härtere Hautknötchen bilden können (Lymphadenosis cutis benigna). Öfters auch wird diese Wanderröte viel später nur unter Einfluss von Wärme (erhöhte Hautdurchblutung) wieder sichtbar (Baden, Duschen, Sauna, Sport).Bei einer Morgellonsinfektion erscheint ein rötlicher Vorhof mit einer Schwellung im Zentrum, ähnlich wie bei Insekten stichen (Enzymbasierend). In dieser Schwellung sind dann bunte Fäden und Enzyme nachweisbar. Nach wenigen Tagen und Wochen erscheinen weitere Infestationsareale am ganzen Körper - aber vorwiegend an den Schweißzonen und Haararealen. Die meisten Betroffenen leiden anfänglich auch an allgemeiner Schwäche und Abgeschlagenheit, Kopf und Gliederschmerzen und öfters auch verbunden mit Fieberschüben. Zusätzlich zeigen sich bei einer Morgellonsinfektion unterschiedliche allergische Hautreaktionen.2. Stadium Das zweite Stadium, dass nach mehreren Wochen bis Monaten auftritt, ist durch neurologische Beschwerden gekennzeichnet. Wie zum Beispiel durch Entzündungen der Hirnhäute (Meningitis), des Gehirns (Enzephalitis) oder der Nervenstränge im Bereich der Wirbelsäule (Radikulitis). Es können im späteren Verlauf auch Gesichtslähmungen (Fazialisparese) und taube Extremitäten (Fingerspitzen, Nase, usw.) auftreten und auch das "Garin-Bujadoux-Syndrom". Welches eine schmerzhafte Entzündung der Nerven und Hirnhäute (Meningopolyneuritis) darstellt. In den meisten Fällen treten hierbei unsymmetrische Lähmungen auf, sowie auch teilweise mit Gefühlsstörungen und geschwollenen Lymphknoten. Ganz selten treten auch entzündliche Veränderungen am Herzen auf mit Herzrhythmusstörungen, Stechen oder Krämpfe und einer gesteigertern Herzfrequenz.3. Stadium Im dritten Stadium der Borreliose, die erst nach Monaten und Jahren auftritt, kann man einen langsamen Untergang/Gewebsschwund (Acrodermatitis chronica atrophicans) von bestimmten Hautarealen feststellen und ganz speziell an den behaarten Körperarealen. Zusätzlich ist die Haut an den Armen, Händen, Beinen und Füßen an den Streckseiten sehr ausgedünnt. Im späteren Verlauf bilden sich auch chronische Gelenkentzündungen in Schüben aus.Diese wird dann Lyme-Arthritis genannt und befällt vorwiegend die großen Sprunggelenke, Ellenbogen, sowie auch die Finger- und Zehengelenke. Im späteren Krankheitsverlauf können noch chronische Entzündungen des Gehirns und dessen Hirnhäute sich ausbilden, die eine Lähmung der Beine und Arme verursachen können. Meistens entsteht auch eine Fibromyalgie. Dazu gibt es auch bestimmte Areale am Körper, die auch "tender points" genannt werden und als Zentrum mancher Schmerzen gelten. Vermutlich entsteht eine Fibromyalgie aufgrund erhöhten Nerven- und Muskelreizungen, die verursacht werden von dort ansässigen Borrelien mit anschließender schmerzhaften Reizung/Kontraktion der betroffenen Muskeln, Nerven, Sehnen usw. Auch eine vermehrtes Schwitzen, Unruhe, Konzentrations- und Einschlafstörungen und Erschöpfungszustände gehören zu der Borreliose-Symptomatik und noch einiges mehr. Hier steht mehr über das Fibromyalgie-Syndrom Hier steht mehr über den Borrelienbefall der Sehnen, Knorpel und BindegewebeBorreliose-Diagnostik Borreliose T-Cellspot Test Mainz Borreliose Testspektrum über Borreliose -Centrum Augsburg Borreliose LTT und CD-57 Test in BremenBorreliosebehandlung Dr Klinghard Nach einer ausführlichen Anamnese vor der eigentlichen Diagnose, um auch eventuelle Grunderkrankungen auszuschließen, sollte man den Erkrankten nicht nur auf seine Beschwerdesymptomatik befragen, sondern auch über die mögliche Infektionsursachen. Bei einem Zeckenbiss ist die Sachlage vorwiegend klar, sowie meistens auch nach einer körperlichen und neurologischen Untersuchung (Reflexe, Muskelbewegung, Sensibilität) und Abtastung der Lymphknoten. Bei einer Morgellonsinfektion (per Fäden, Hyphen?) könnte ein sexueller Kontakt oder auch eine Infektion über z. B. öffentliche Bereiche, Tiere oder Insekten sich ereignet haben (siehe Epidemiologie). In beiden Fällen ist als Begleiterscheinung eine Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen und manchmal auch eine Entzündung der Geschichtsnerven und der Hirnhäute festzustellen. Teilweise auch mit Lymphschwellungen unterhalb der Ohren, Achselhöhlen, Brustwarzen oder dem Hodensack und mit Schmerzen in der Herzgegend und späteren Gelenkentzündungen insbesonders in den Knien, die geschwollen oder sich heiß anfühlen können. Bei Aids-Erkrankten ist meistens ein Befall des zentralen Nervensystems festzustellen. Bei beiden Parasitenarten sollte auf Verdacht eine Laboruntersuchung auf Antikörper gegen Borrelien, Protozoen und Pilze im Blut, Liquor oder Hirnwasser erfolgen. Im Normalfall bei einem Zeckenbiss könnten auch die üblichen Untersuchungen mit z. B. einem PCR-Test, IgM, IgG Antikörpernachweis oder Elisa einen Nachweis der Borrelien eventuell erbringen. Sowie auch normale mikroskopische Untersuchungen von Hautproben können einen Nachweis der Borrelien bestätigen. Im Fall einer Morgellonsinfektion oder Borreliose, liegt anfänglich ganz selten ein evidenter klinischer Befund vor (siehe unter Diagnose Morgellons). Deshalb wäre es ratsam neben einem Western-Blot Test auch den neueren LTT-Melisa Test (Lymphozytentransformationstest) standardmäßig einzuführen und zu verwenden. Sowie auch den neueren und vielversprechenden T-Cellspot-Test (ELISPOT), der im allgemeinen die älteren Testverfahren bei weitem übertrifft und seropositive Ergebnisse auch nach kurzer Infektionzeit schon nachweisen kann. Erweiternd kann man nun auch mit dem CD-57 Test eine chronische Borreliose testen. Protozoon und Pilz-Antikörper oder ein Fuoreszenztest wäre bei Morgellons angebracht, um diesen pilzähnlichen Erreger nachzuweisen, der vermutlich wie auch diverse Protozoen, Borrelien und andere Erreger mitübertragen könnte (Endo-, Ektosymbiont). Borreliose-Behandlung (Siehe auch Behandlungen) Generell wird der Arzt im Anfangsstadium mit Doxycyclin oder Minocyclin in den ersten 3-4 Wochen behandeln, oder alternativ mit Chlarytromycin, Azithromycin, Amoxicillin und Cefuroxim beginnen. Sind die Gelenke schon betroffen, dann wird immer länger therapiert. Prinzipiell sollte man bei einer schon länger vorhandenen Borreliose (ca. 3 - 6 Monate) mindestens 3 - 4 Monate mit Doxycyclin und mit einer höheren Dosierung je nach Körpergewicht behandeln (400-500 mg.). Solch schwere bakterielle Infektionen wie Borreliose oder Syphilis können mit 10 Tagen Antibiotika nicht behoben werden, wenn man unter dieser Infektion schon seit geraumer Zeit leidet, da man dann eine chronische Borreliose und auch eine Antibiotikaresistenz fördert! Die Syphilis und vermutlich auch die Borreliose sind sehr schwer nachzuweisen und zu bekämpfen im 3. Stadium der Erkrankung. Bei gleichzeitigen Hauterscheinungen im Anfangsstadium, kann man zusätzlich auch Ampicillin oder Makrolide z. B. Chlarythromycin oder Roxytromycin einnehmen (Harnwege/HNO/Atemwege/Chlamydien), welche den Vorgänger Erytromycin durch weniger Nebenwirkungen verdrängt hat. Bei einer Herzbeteiligung oder schon länger bestehenden Erkrankung, wird auch mit Cephalosporinen behandelt. Nach 2-3 Monaten sollte man eine Antikörpermessung gegen bestimmte Bestandteile der Erreger erneut durchführen (Titerkontrolle). Bei einem Anschlagen der Therapie sollte man zumindest ein Absinken der Titerwerte feststellen können. Was aber nicht bedeutet, dass auch bei sehr geringen oder keinen Werten die Borreliose überwunden ist. Bei L- oder zellwandlosen Formen (Spheroplasten) und zystischen Formen, die sich lange im Binde- oder Knorpelgewebe verkapseln können, kann eine Therapie oder Detektion ohne Wirkung verbleiben, und dies wäre dann die Hauptursache für die Entstehung einer chronischen Borreliose. Die neueren Medikamente (Chlarytromycin, Roxithromycin, oder Cephalosporine, Amoxicillin usw.) sind Antibiotika der dritten Generation und können im Frühstadium einen Borreliose-Krankheitsausbruch verhindern. Die meisten Betroffenen hatten auch Koinfektionen mit Chlamydien, Bartonella, Babesien, Rickettsien oder Mykoplasmen. Diese Erreger sollten bei einem Bluttest mitüberprüft und extra behandelt werden. Koinfektionen durch Protozoen werden zur Zeit mit Metronidazol, Fasigyn oder Quensil behandelt. Eventuell können die zystischen Formen auch mit Paromomycin (Humatin) behandelt werden. Neuere effektivere Behandlungen gegen Borrelien wurden zur Zeit in den USA mit Bactrim oder mit Bicillin (Syphilismittel) erreicht. Bitte deutsche Behandlungsinfos hier unten aufrufen: Stand 2011: Leitlinien zur Behandlung der Borreliose von der Deutschen Borreliose-Gesellschaft e. V Es wurden auch versucht Impfstoffe zu entwickelt, die aber bis jetzt noch keinen 100 % Schutz gewährleisten konnten. Erst seit Januar 2006 gelang es der Universität in Würzburg aus genetisch veränderten Tabakpflanzen einen Impfstoff zu entwickelt, welcher schon sehr gute Ergebnisse bei Mäusen zeigte. Aber auch neuere Impfstoffe auf Ferritin2-Basis wurden nun schon patentiert. Frühere Impfstoffe aus den 90`iger Jahren wurden komischerweise wieder vom Markt genommen. Prognosen Bluttests oder Medikation schlagen meistens fehl, da Borrelien sich im Kollagen, Knorpeln oder allgemein gesagt, im Bindegewebe einnisten können - dafür auch eine Affinität haben (Kollagen, Lipide, Fibronectin und Laminin) und somit selten detektierbar und behandelbar sind, da dort kein Blut fliesst. Von Vorteil wären neuere Medikamente, die auch im Kollagen, Nerven und Sehnen wirken können und somit auch zystische oder mutierte L-Formen dort abtöten können. Meistens heilen das Borrelien-Lymphozytom und das Erythema migrans unter einer Antibiotikatherapie folgenlos ab. Bei der fortgeschrittenen Acrodermatitis chronica atrophicans (Gewebsschwund) führt eine Therapie nicht immer zu einer vollständigen Restitution. Die Arthritis heilt nach ca. 80 % der Fälle nach 3 Monaten ab. Bei 20 % ist nach einigen Jahren noch eine Heilung zu erwarten. Bei 5 % der Erkrankten mit einer Finger- oder Fazialisparese können sich bleibende Residuen (Rückstände) ergeben. Bei einer akuten Neuroborreliose können die Symptome relativ schnell mit Antibiotika behoben werden. Bei einer chronischen Neuroborreliose erst nach Monaten mit Antibiotikagaben oder auch unvollständig. Selbst nach erfolgreicher Behandlung der Symptome können einige Erkrankten ein depressives Syndrom entwickeln, oder auch Beschwerden einer Fibromyalgie, welche dann auf eine erneute Antibiotikabehandlung kaum ansprechen. Öfters werden auch Aminosäuren wie Methionin eingenommen, um die Symtome einer Fibromyalgie zu lindern.Auch werden Malariamittel verschrieben wie Quensil und Chloroquin bei Autoimmunerkrankungen wegen der immunsuppressiven Wirkung, und auch zur Bekämpfung zystischer Borrelienformen.. Posthum sind viele Symptome keine typischen Folgeerkrankung nach einer Borreliose, sondern Reaktionen, die bei einer entsprechenden Disposition, auch bei anderen schweren Erkrankungen entstehen können. Nach einer entsprechenden Differentialdiagnose leitet man öfters auch eine Therapie mit bestimmten trizyklischen Antidepressiva ein, die komischerweise auch einen Einfluss auf Mikroorganismen haben!Neuste Ergebnisse, nicht nur aus den USA, zeigten auch Erfolge durch höhere Dosierungen von Vitamin- und Mineralienpräparaten, die zur Stärkung des eigenen Immunsystems beitragen können , insbesondere vor einer Antibiotikabehandlung. Auch probiotische Mittel sind während den Antibiotikaeinnahmen unbedingt zu empfehlen, um die natürliche Darmflora zu erhalten, die durch Antibiotika zerstört wird und auch das "leaky gut syndrome" verursachen können! Prinzipiell kann man den Darm wieder aufbauen nach einer Behandlung von üblichen bakteriellen Entzündungen (7-10 Tage). Bei längeren Antibiotikabehandlung, also über mehrere Monate, ist es nicht angezeigt solange zu warten, um die Darmflora wieder zu etablieren, das sagt einem schon die Logik! Da durch solch längeren Behandlungen ein Durchfall gefördert und die Verdauung und die Absorbtion wichtiger Nahrungsmittel enorm gestört wird, und dies somit zu einer Abschwächung des Körpers führt! Deshalb kann man zwischen den Antibiotikaeinnahmen schon mit probiotischen Bakterienkulturen diesem Szenario entgegenwirken. Antibiotika tötet Bakterien ab, ob gute oder schlechte Bakterien. Antibiotika bedeutet: gegen das Leben. Dies steht in keinem Beipackzettel und auch Ärzte verweisen selten darauf hin! Insbesondere auch nicht, dass längere Antibiotikaeinnahmen das Wachstum von opportunistischen Viren (EBV), Pilzen (Candida) und Bakterien fördern können, die sogar ganz ähnliche Symptomatiken wie bei einer Borreliose verursachen können. Auch Entgiftungsmaßnahmen (z. B. Chlorella, Zeolith usw.) sollten angesetzt werden, um Toxine usw. schneller auszuleiten, auch um Herxheimerreaktionen zu mildern. Nosoden-Behandlungen, sowie natürliche und homeopathische Mittel können nach Antibiotikakuren weiterhelfen und sollten nicht ausser Acht gelassen werden. |
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